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Helen Dahm | Albin Zollinger. Eine Begegnung
 
   
Die Ausstellung präsentiert Werke der Künstlerin Helen Dahm (1878 – 1968) und Texte und Materialien von Albin Zollinger (1895 – 1941), Schriftsteller, Lehrer und Vertreter der geistigen Landesverteidigung. Von einer Begegnung von Albin Zollinger und Helen Dahm ist nichts bekannt. Dennoch verbindet sie der Bezug zur gleichen Landschaft und sie greifen teils ähnliche Themen auf. Wie Albin Zollinger in seinen Romanen, Gedichten und Briefen zur poetischen Darstellung des Pfannenstiels und des Zürcher Oberlands beigetragen hat, so hat Helen Dahm in ihren Gemälden die Schönheit dieser Landschaft mit ihrem Alpenpanorama, den Hügeln, Wäldern, Wiesen, Obstbäumen und Gehöften in wechselnden Jahreszeiten immer wieder gemalt. Die von Sandi Paucic und Ann-Sophie Bosshard verantwortete Ausstellung im Oetwiler Helen Dahm Museum inszeniert in intimem Rahmen die «ideelle Begegnung» zweier schöpferischer Geister.

Das Museum ist 2017 wie folgt geöffnet:

April:
So 2. April 10 - 13 h; Sa 15. April 13 - 17 h
Mai:
So 7. Mai 10 - 13 h; Sa 20. Mai 13 - 17 h; So 21. Mai 10 - 13 h
Juni:
So 4. Juni 10 - 13 h; Sa 17. Juni 13 - 17 h
Juli:
So 2. Juli 10 - 13 h; Sa 15. Juli 13 - 17 h
August:
So 6. Aug. 10 - 13 h; Sa 19. Aug.13 - 17 h
September:
So 3. Sept.10 - 13 h; Sa 16. Sept.13 - 17 h
Oktober:
So 1. Okt. 10 - 13 h; Sa 7. Okt. 13 - 17 h; So 8. Okt. 13 - 17 h; Sa 21. Okt. 13 – 17 h
November:
So 5. Nov. 10 – 13 h.

Anfragen für Besuche ausserhalb der Öffnungszeiten an
Tel. 044 929 60 33 oder mit e-Mail an

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Helen Dahm Gesellschaft, Oetwil am See


Es gab irgendwo ein Kirchlein mit Käsbissenturm in der Nachbarschaft des vormaligen Pfarrhauses, ein Idyll aus biedermeierlichem Jahrhundert; hier sammelte sich das Sonntagsvolk im Kampfergeruch seines Tuches, standen die stillen Männer, Rasierblut ums Kinn, mit laubbraunen, klaren Augen, angenehm scheu und bescheiden, standen die Bäuerinnen, die röckeverhüllten Gebärerinnen, mit dem Kirchenbuch in den Händen, handfeste Dinge beredend, klug teilnehmend und sparsam in eigener Beichte.
Aus dem Roman "Pfannenstiel. Geschichte eines Bildhauers", 1940

"Nie werde ich über den Pfannenstiel wandern, ohne dass ich länger oder kürzer an den Dichter denke, den ich von allen zeitgenössischen Landsleuten am meisten liebe, nämlich an Albin Zollinger, der diese Landschaft ein für allemal dargestellt hat." Max Frisch, Tagebuch 1946-1949
 

 
Helen Dahm: Kirche von Oetwil, Öl auf Leinwand (Kunstmuseum des Kantons Thurgau)
   
 
Helen Dahm Museum Oetwil am See - www.helen-dahm.ch (c) 2017